Warum ich mich in den Wald verliebte ...

Ein Auszug aus meiner Hausarbeit zur Qigong-Lehrerin:

Ich persönlich kann mir kaum etwas Angenehmeres vorstellen, als einen Waldspaziergang. Selbst wenn man immer die gleichen Wege benutzt, sieht der Wald stets anders aus. Wer mit offenen Augen einhergeht, der wird täglich kleine Veränderungen wahrnehmen.

Im Frühling leuchtet grünes Licht durch die jungen Blätter der Buchen. Die hellen und kecken Spitzen der Nadelbäume lockern deren oftmals strenges Dunkelgrün auf und lassen sie weich und verletzlich erscheinen.

Der Sommer verschwendet seine Fülle in unzähligen Schattierungen und Nuancen der Farbe Grün. In der Stadt brütet die Hitze zwischen den Mauern, aber unter dem Blätterdach ist es kühl und angenehm.

Im Herbst erscheint der Wald oft farbenfroh und prall angesichts der verschiedensten Früchte und des bunten Laubes. Aber manchmal kommt der vertrauteste Weg uns unheimlich vor. Die Bäume stehen schweigend und düster, wenn sie dem Nebel trotzen.

Und erst der Winter, sobald der Schnee alles in eine Märchenlandschaft verwandelt! Der Sonnenschein gaukelt uns ein Zauberreich aus Kindertagen vor. Schiebt sich eine dunkle Wolke vor den Horizont, dann wechselt die Idylle zum grausam kalten Reich dunkler Dämonen.

In der Tat, das Wort der WALD scheint eigentlich nicht auszureichen, für all die wunderbaren Erscheinungsformen, die es beschreiben soll.

Selbst ein einzelner Tag unter dem grünen Dach hat mehr Stimmungen, als man sich im Allgemeinen vorstellen mag. Da ist der Morgen, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Zweige fallen und das Licht, wie in einer Kathedrale wirkt. Im Laufe des Tages verändert es sich dann, wird sanfter und milder. Während im Sommer beispielsweise auf den Feldern die Mittagsglut unbarmherzig brennt, findet man unter Blättern und Nadeln wohltuenden Schatten und Erholung. Das Abendlicht fällt wieder schräg durch die Bäume und taucht die Stämme in bezauberndes Rot. Und erst die Nacht! Sie legt sich wie ein Mantel um den späten Spaziergänger. Die Dunkelheit hüllt alles ein und narrt unsere Sinne. Ist das ein wildes Tier oder bloß ein Baumstumpf, dort am Wegesrand?

 

Über mich - ganz offiziell:

Ich wurde 1962 in Leisnig/Sachsen als Tochter eines Försters geboren. Nach der Berufsausbildung als Keramtechniker mit Abitur versuchte ich mich in verschiedenen Berufen. Dabei schulte ich auch zur Garten- und Landschaftsgestalterin um und arbeitete einige Jahre in einer Baumschule. Danach folgten Ausbildungen im Screen-Design und in Feng Shui sowie Geomantie. Seit über 15 Jahren praktiziere ich Qigong und bin außerdem als Trainerin für ReHa-Sport tätig.

Im Januar 2017 habe ich meine Ausbildung zur Qigong-Lehrerin bei der Deutschen Qigong-Gesellschaft e.V. abgeschlossen.


 
Zur Startseite

Alles auf Anfang.

 
Was ist Qigong?

Sanfte Bewegungen aus China.

Qigong üben

Wo können wir derzeit gemeinsam üben?

Qigong im Wald

Workshops und mehr

Qigong im Park

Das Sommerspezial

Auf in den Wald!

Ob mit oder ohne Hund.

Was ist Geomantie?

Altes Wissen neu entdeckt.

Zum Blog

Was ist den draußen so los?

Über mich

Warum ich mich in den Wald verliebte.

Mehr erfahren

Was mache ich sonst noch so?

Kontakt & Impressum